Theobald Baerwart-Schulhaus

Das Schulhaus der Architekten Kelterborn entstand zwischen 1900 und 1902 in einer grossen Epoche des Basler Schulhausbaus und wurde 1968 nach dem beliebten Kleinbasler Mundartdichter Theobald Baerwart (1872-1942) benannt. Der markante, symmetrisch gegliederte Bau aus rotem Sandstein liegt am Kleinbasler Kopf der Dreirosenbrücke und war ursprünglich zweigeteilt mit separaten Treppenhäusern für Mädchen und Knaben. Er ist als Zeuge seiner Entstehungszeit denkmalgeschützt.

Bereits vor der Sanierung wies das Schulhaus Lernlandschaften auf, die auch den heutigen Ansprüchen der Pädagogik genügen. Im Zuge des Basler Beitritts zu HarmoS wurde das Theobald Baerwart Schulhaus zu einem von vier Kleinbasler Sek-Standorten und es galt, für die neue Sekundarstufe zusätzliche Räume und Flächen zu schaffen.

Theobald Baerwart-Schulhaus

Offenburgerstrasse 1

4057 Basel

Gesamtsanierung und Ausbau

Bauzeit 2014-2015

Brogli & Müller Architekten

BSA/SIA, Basel

Die Arbeiten wurden von 2014 bis 2015 ausgeführt und 2015 konnte die Schule wieder bezogen werden. Durch den Ausbau der vorhandenen Dachstruktur wurden zusätzliche grosszügige Räume mit hoher Nutzungsflexibilität gewonnen, die durch die Verlängerung der beiden Haupttreppen erschlossen werden. Dabei ermöglichen die bestehenden Lukarnen und neu eingebaute Oberlichter von zwei Seiten Tageslicht. Ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Nachhaltigkeit waren wesentliche Ziele des Projekts. Die vorhandenen Gebäudestrukturen konnten behutsam den zeitgemässen Anforderungen an Erdbeben- und die allgemeine Sicherheit, an Energieeffizienz und Hindernisfreiheit angepasst werden. Die neue Nutzung bedingte Umbauten in allen Geschossen, neue Erschliessungs- und Steigzonen, einen Lifteinbau und eine tiefgreifende Instandsetzung. Ausser bei Fächern, die einen besonderen Raum benötigen, findet der Unterricht heute vorwiegend in Lernateliers statt, in denen nun jeweils grössere Klassenverbände arbeiten können.

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