Schulhaus Erlenmatt

Auf dem Erlenmattquartier entsteht seit 2007 ein neues Stadtquartier. Auf dem ehenmaligen Areal des Güterbahnhofs der Deutschen Bahn entstanden seit dann Wohnungen, Arbeitsplätze, Einkaufsflächen und der Erlenmatt-Park und zwei Stadtplätze. Durch das vielfältige neue Wohnungsangebot und den Beitritt des Kantons zum Schulharmonisierungskonkordat HarmoS wurde auch der Bau eines neuen Schulhauses nötig mit Raum für zwölf Primarklassen, einen Doppelkindergarten, Aula, Einrichtungen für die Tagesbetreuung und eine unterirdische Dreifachturnhalle. 

Schulhaus Erlenmatt

Erlenmattstrasse 6

4058 Basel

Neubau Primarschule

mit Doppelkindergarten und Dreifachsporthalle

Bezug Juli 2017

Luca Selva

Architekten ETH BSA SIA AG

4051 Basel

Der Standort auf einer insgesamt fast dreieckigen Fläche lässt das neue Schulhaus zu einem Bindeglied werden: Im Norden grenzt das Schulareal an die 2010 fertig gestellte und 239 Wohnungen umfassende Überbauung Erlentor und im Süden an die bestehende Häuserzeile der Erlenstrasse. Westlich liegt das ehemalige Dienstgebäude der Deutschen Bahn, in dem sich heute die Swiss International School SIS befindet.

Für das neue Schulhaus waren beim Projektwettbewerb Kriterien wie eine pädagogisch sinnvolle Raumgestaltung mit entsprechenden Freiräumen, städtebauliche, architektonische und funktionale Qualitäten, Flexibilität, energetische (Minergie-P-Eco-Standard), wirtschaftliche und funktionale Nachhaltigkeit entscheidend. Diese erfüllte die Eingabe „Twix“ des Büros Luca Selva Architekten ETH BSA SIA AG nach Meinung des Preisgerichts unter 30 eingereichten Projekten am besten.

Der gestaffelte Gebäudekörper des Schulhauses ergibt sich aufgrund der räumlichen Gestaltung im Innern, die Folge der pädagogischen Bedürfnisse ist. Sie passt gleichzeitig aber auch zur Überbauung Erlentor und zur ganzen Umgebung. Rücksprünge in den obersten Geschossen ermöglichen Dachterrassen mit guter Aussicht auf das Quartier und ergänzen den Aussenraum. Die grösstenteils unterirdische Sporthalle ragt mit einem Geschoss über den Parterrebereich und wird zum erhöhten Pausenplatz, der nicht nur von der Schule genutzt wird. Die Pausenzonen sind differenziert und altersgerecht konzipiert. Im Hauptgeschoss befinden sich Räume für Infrastruktur, Lehrerschaft und Tagesbetreuung. Eine offene Treppenanlage, die wie die Korridore und Wege grosszügig bemessen ist, verbindet die darüber liegenden Geschosse mit den Unterrichts- und Spezialräumen und bietet eine einfache Orientierung im Schulalltag. Der Kindergarten mit einem eigenen Garderobenbereich und Pausenplatz, die Schulbibliothek und die Sporthalle sind so ins Ganze integriert, dass sie über separate Zugänge erreichbar sind. Gleiches gilt auch für die Aula, deren Lage allerdings aussergewöhnlich ist: Sie befindet sich mit bestem Blick über das Quartier im obersten Geschoss, fünf Stockwerke über dem Parterre. Ergänzt wird die Aula durch eine Hauswirtschaftsküche, welche ihre Nutzungsmöglichkeiten auch durch Bevölkerung und Vereine erweitert und somit das Schulhaus in seiner identitätsstiftenden Funktion stärkt. 

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