Jahresbericht zu den Hochbauten im Verwaltungsvermögen 2017   


Der Regierungsrat hat den Jahresbericht zu den Hochbauten im Verwaltungsvermögen 2017 zur Kenntnis genommen.

Die Tätigkeiten für die Hochbauten im Verwaltungsvermögen richten sich am Aspekt der Nachhaltigkeit aus. Die Schwerpunkte liegen bei der langfristigen Werterhaltung und Energieoptimierung der Gebäude, der wirtschaftlichen Raumnutzung und der Optimierung des Immobilienbestandes.

Seit 2008 konnte eine Reduktion der Bürofläche pro Arbeitsplatz um fast einen Fünftel von 20,9m2 auf aktuell 16,9m2 pro Arbeitsplatz erreicht werden. Dies entspricht einer Einsparung des Mietaufwands am Markt von einigen Millionen Franken pro Jahr.

Auch die Strategie Werterhaltung ist erfolgreich. Der bauliche Zustand des Portfolios hat sich im Vergleich mit den Vorjahren schrittweise verbessert: Der Anteil der Liegenschaften in mittlerem und gutem bis sehr gutem Zustand ist seit 2011 von 76% auf 92% gestiegen. Bei Gebäuden mit der Bewertung „schlechter bis sehr schlechter Zustand“ handelt sich fast ausschliesslich um Objekte, die sich am Ende ihrer Nutzungsdauer befinden - wie beispielsweise das Felix Platter-Spital oder das alte Biozentrum - oder um Gebäude, bei denen Massnahmen bereits geplant oder in Realisierung sind.

Ein Viertel des Portfolios weist ein Gebäudealter von 30 bis 50 Jahren auf. In dieser Lebenszyklusphase ist üblicherweise mit hohen Investi­tionen für Instandsetzungen zu rechnen. Für die meisten der betroffenen Objekte sind Bauprojekte entweder bereits im Gang oder in Planung.

Die Rechnung 2017 zeigt mit Investitionen in der Höhe von 196,8 Mio. Franken eine deutliche Abnahme im Vergleich zum Vorjahr (235,6 Mio. Franken) bei Investitionsvorgaben von 230 Mio. Franken (2016: 224 Mio. Franken). Die Ausschöpfung der Investitionsvorgaben beträgt damit 86% (2016: 105%).

Jahresbericht zu den Hochbauten im Verwaltungsvermögen.

Weitere Auskünfte

Dr. Rolf Borner Tel. +41 61 267 99 15
Geschäftsleiter
Immobilien Basel-Stadt